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Special Olympics in Homburg gestartet: Bürgermeister Rippel und Beigeordneter Scheidweiler begrüßen Athletinnen und Athleten sowie Gäste zum Auftakt der Wettkämpfe im Sportzentrum Erbach

Mit viel Applaus, strahlenden Gesichtern und großer Vorfreude sind im Sportzentrum Erbach die Judo-Wettbewerbe der Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 gestartet. Die Nationalen Spiele gelten als die größte inklusive Sportveranstaltung Deutschlands. Insgesamt nehmen im Saarland mehrere Tausend Athletinnen und Athleten mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung an den Wettbewerben teil. Homburg zählt dabei zu den offiziellen Austragungsorten und ist Gastgeber der Judo-Wettbewerbe. Noch bis Freitag messen sich im Sportzentrum Erbach Athletinnen und Athleten in spannenden Wettkämpfen und zeigen eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet und Barrieren überwindet.

 

Zum offiziellen Auftakt der Wettkämpfe begrüßten Bürgermeister Manfred Rippel und der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler die Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreiche Gäste aus nah und fern. „Im Namen der Stadt Homburg heiße ich alle Athletinnen und Athleten sowie die vielen Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Es freut mich sehr, dass so viele Menschen nach Erbach gekommen sind, um die Sportlerinnen und Sportler anzufeuern und gemeinsam diese besonderen Tage zu erleben“, sagte Bürgermeister Manfred Rippel.

 

Schon bei der Eröffnung war die besondere Atmosphäre der Special Olympics deutlich spürbar. Überall standen Begegnungen, Gemeinschaft, Fairness und gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt. Werte, die auch für die Stadt Homburg von großer Bedeutung sind. Bürgermeister Rippel und der Beigeordnete Philipp Scheidweiler dankten allen Beteiligten, die die Ausrichtung der Wettbewerbe möglich machen. „Wir haben uns große Mühe gegeben, das Sportzentrum Erbach bestmöglich auf die Special Olympics vorzubereiten. Ich danke den Judokas Erbach, der SG Erbach sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen. Ohne die Unterstützung der Vereine und Ehrenamtlichen wären solche Veranstaltungen nicht denkbar“, betonte Rippel. Ein besonderer Dank galt dabei auch der SG Erbach, die während der Wettkampftage für die Verpflegung von Gästen, Sportlerinnen und Sportlern sowie deren Begleitungen sorgt. Ebenso sprachen der Bürgermeister und der Beigeordnete den Judokas des JC Erbach einen besonderen Dank aus, die die Organisation der Wettbewerbe tatkräftig unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Spiele leisten.

 

Neben den sportlichen Wettbewerben verwandelt sich das Gelände rund um das Sportzentrum Erbach zu einem lebendigen Treffpunkt für Gäste und Besucherinnen und Besucher. Ein besonderes Highlight ist das begehbare Labyrinth „Lost in Homburg“, das in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Gäste begeistert hat und für viele zu einem kleinen Erlebnis abseits des Wettkampfbetriebs geworden ist. „Ich lade alle herzlich ein, sowohl das Labyrinth ‚Lost in Homburg‘ zu besuchen als auch die Wettbewerbe im Sportzentrum Erbach zu verfolgen. Es lohnt sich, die besondere Atmosphäre der Special Olympics hier in unserer Stadt mitzuerleben“, sagte Bürgermeister Rippel.

 

Auch der hauptamtliche Beigeordnete Philipp Scheidweiler hob die Bedeutung der Veranstaltung für Homburg hervor: „Homburg steht für Vielfalt, Offenheit und gelebte Inklusion. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, Gastgeber der Judo-Wettbewerbe der Special Olympics zu sein. Inklusion ist bei uns kein Thema einzelner Aktionstage, sondern wird das ganze Jahr über gelebt und gefördert.“

 

In diesem Zusammenhang verwies er auf die Arbeit des städtischen Inklusionsbeauftragten Thomas Höchst, der sich mit großem Engagement für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt. „Mit Thomas Höchst haben wir einen Ansprechpartner, der sich diesem wichtigen Thema mit viel Herzblut widmet. Die Special Olympics passen hervorragend zu den Werten, für die Homburg steht. Bereits mit unserem Stadtfest der Inklusion haben wir ein starkes Zeichen für gesellschaftliche Teilhabe gesetzt. Umso mehr freuen wir uns nun, Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland bei uns begrüßen zu dürfen“, so Scheidweiler.

 

Bereits im Vorfeld der Nationalen Spiele hatte die Stadt Homburg mit dem Stadtfest der Inklusion und dem Fackellauf mit der „Flamme der Hoffnung“ auf die Veranstaltung eingestimmt. Beide Veranstaltungen machten laut Scheidweiler deutlich, welchen Stellenwert Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe in Homburg genießen. „Die Special Olympics zeigen auf beeindruckende Weise, wie Sport Menschen zusammenbringt, Gemeinschaft schafft und Barrieren überwinden kann. Diese Tage sind eine große Bereicherung für unsere Stadt und für alle, die daran teilhaben dürfen“, sagte Scheidweiler.

 

Die Judo-Wettbewerbe im Sportzentrum Erbach können noch am Donnerstag, 18. Juni, von 13 bis 15.30 Uhr sowie am Freitag, 19. Juni, von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Die Stadt Homburg lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, die Athletinnen und Athleten vor Ort zu unterstützen und die besondere Atmosphäre der Special Olympics live mitzuerleben.

 

 

Zum Auftakt der Wettbewerbe begrüßten Bürgermeister Manfred Rippel (4. v. l.) und der Beigeordnete Scheidweiler (5. v. l.) die Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreiche Gäste im Sportzentrum Erbach.

Auf der Matte zeigten die Judoka eindrucksvoll, was die Special Olympics ausmacht: sportlichen Ehrgeiz, Fairness und Freude am Wettbewerb.

Eindrücke der laufenden Wettbewerbe, die noch bis Freitag im Sportzentrum Erbach zu sehen sind und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anziehen.

  Veröffentlicht am: 17.06.2026 | Drucken