In dieser Woche war die Kreis- und Universitätsstadt Homburg Schauplatz der 68. Tagung der deutsch-französischen Expertenkommission für das allgemeinbildende Schulwesen. Oberbürgermeister Michael Forster hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kulturzentrum Saalbau willkommen. Die Veranstaltung wurde von der Europaabteilung der Staatskanzlei des Saarlandes im Rahmen des Mandats von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger als Bevollmächtigte für Kultur und Bildung ausgerichtet.
Rund 40 Bildungsexpertinnen und -experten der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie der französischen Regionen berieten im Rahmen der Tagung über aktuelle bildungspolitische Themen und die Weiterentwicklung der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Den gemeinsamen Vorsitz führten Dr. Deniz Alkan (Saarländische Staatskanzlei) und Emmanuel de Tournemire vom französischen Bildungsministerium (DREIC).
In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Michael Forster die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen für die Stadt und zeigte sich erfreut darüber, dass die Wahl des Tagungsortes auf Homburg gefallen ist. Die Stadt verfüge über vielfältige deutsch-französische Bezüge und nehme auch im Bereich des allgemeinbildenden Schulwesens eine wichtige Rolle ein.
Zugleich hob Forster Homburg als starken Wirtschafts-, Wissenschafts- und Gesundheitsstandort hervor. Insbesondere die Universitätskliniken des Saarlandes sowie international tätige Unternehmen prägen das grenzüberschreitende Miteinander. Auch historisch sei die Stadt eng mit Frankreich verbunden, was sich unter anderem in den Festungsanlagen nach Plänen von Vauban sowie in zahlreichen weiteren kulturellen Spuren widerspiegele.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Ansprache lag auf den lebendigen internationalen und europäischen Verbindungen Homburgs, darunter auch eine intensive Städtepartnerschaft mit La Baule. Darüber hinaus engagieren sich die Homburger Schulen aktiv im internationalen Austausch. Beispielhaft nannte Forster das Christian-von-Mannlich-Gymnasium als Erasmus+-akkreditierte Schule sowie bestehende und geplante Schulpartnerschaften und Austauschprogramme.
OB Forster wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Tagung sowie einen angenehmen Aufenthalt in Homburg. Inhaltlich widmete sich die Veranstaltung insbesondere der Förderung des Erwerbs der Partnersprache, der Schülermobilität, Programmen wie Erasmus+ sowie der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Auch die Zusammenarbeit in Grenzregionen spielte eine zentrale Rolle.
Dr. Deniz Alkan, OB Michael Forster und Emmanuel de Tournemire vor der Tagung.
