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Musikschulfest wird zur Bühne für eine besondere Ehrung - Carola Ulrich ist seit 25 Jahren Leiterin der Einrichtung

Mit ihrem in der Einladung formulierten Hinweis, dass sich alle darauf freuen dürften, beim Musikschulfest einen fröhlichen und musikalischen Tag zu verbringen, hatte die Leiterin der Homburger Musikschule, Carola Ulrich, absolut nicht zu viel versprochen: Die ungezählten Besucherinnen und Besucher ließen sich ebenso wie die etwa 130 Musizierenden, die mit einem abwechslungs- und facettenreichen Programm die Bühne betraten, am Sonntag über Stunden hinweg vom Singen, Musizieren, kreativen Mitmachen, Zuhören, Zusammenkommen und Erleben begeistern.

Die schwungvolle musikalische Eröffnung hatten die Kinder der musikalischen Früherziehung gemeinsam mit dem Musikschulchor „Cantare“ sowie dem Schulorchester mit dem richtungsweisenden Lied „Wir fangen an!“ übernommen. Im weiteren Verlauf des Tages präsentierten zahlreiche Ensembles und Bands der Musikschule in bunter Folge ihr musikalisches Können und sorgten so für ein vielseitiges Bühnenprogramm.

Einmal mehr wurde die Einrichtung in der Schongauer Straße damit zu einem „wunderbaren Ort der Begegnung, der Kreativität und der Gemeinschaft“. So zumindest hatte es Oberbürgermeister Michael Forster in seiner Begrüßung formuliert und schnell den Bogen zu jener Person geschlagen, die er für die überaus zutreffende Umschreibung der Musikschule, einer städtischen Einrichtung, verantwortlich sieht.

An Carola Ulrich gerichtet, sagte der OB: „Seit inzwischen 25 Jahren leiten Sie mit außergewöhnlichem Engagement unsere städtische Musikschule. Ein Vierteljahrhundert – das ist eine beeindruckende Wegstrecke. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der Sie diese Musikschule mit großer Leidenschaft, mit viel Herzblut und mit unzähligen Ideen geprägt haben.“ Musik sei für Carola Ulrich nicht einfach Unterricht – Musik bedeute ihrer Auffassung nach eben Begegnung, Gemeinschaft, Kreativität und Ausdruck.
Mit großem persönlichem Einsatz habe sie die Musikschule stetig weiterentwickelt, neue Impulse gesetzt und Generationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für Musik begeistert. „Sie haben unsere Musikschule nicht nur organisatorisch geführt, sondern sie auch ganz entscheidend geprägt. Dazu gehört auch, dass Sie wichtige Entwicklungen mit angestoßen und begleitet haben. Der Umzug an den heutigen Standort hier in der Schongauer Straße war für die Musikschule ein bedeutender Schritt. Dass sich die Musikschule hier so gut entwickelt hat und heute ein moderner, lebendiger und offener Ort musikalischer Bildung ist, trägt ganz klar auch Ihre Handschrift“, bilanzierte der OB, ehe er der sichtlich gerührten Musikschul-Leiterin einen Blumenstrauß sowie einen Präsentkorb überreichte.

Damit habe sie nun am heutigen Tag überhaupt nicht gerechnet, bedankte sich Carola Ulrich bei Michael Forster. Zuvor schon hatte sie den Lehrkräften gedankt, „die die musikalische Bildung ermöglichen“, und all den Menschen, „die dazu beitragen, dass sich nicht nur beim heutigen Fest zeigt, was die Musikschule wirklich ist“.

Nachfolgend alle, die am Sonntag für ein beschwingtes Fest sorgten: Kinder der Musikalischen Früherziehung und der Eltern-Kind-Gruppen (Leitung: Svitlana Aldoshyna und Susanne Marzen-Schwindling), Musikschulchor „Cantare“ (Leitung: Carola Ulrich), Schulorchester (Leitung: Reiner Kuttenberger), Streichensemble (Leitung: Birgitta Lauer-Müller), Percussion-Samba (Leitung: Christian Balzer), Band „Old Stuff“ (Leitung: Endi Caspar), Ensemble „Alle auf einen Streich“ (Leitung: Rechelle Frisardi), Ensemble „Kleine Streicher“ (Leitung: Birgitta Lauer-Müller), Kinderchor (Leitung: Angela Lösch), Blockflötenensemble (Leitung: Adelheid Recktenwald), Akkordeon-Trio (Sabine Fritze, Anke Eiswirth, Valerian Helbling), Lehrer-Jazz-Band (Marc Boukouya, Reiner Kuttenberger, Endi Caspar, Christian Balzer, Stefan Ulrich).

OB Michael Forster überreichte Musikschulleiterin Carola Ulrich als Dank unter anderem einen großen Blumenstrauß.

  Veröffentlicht am: 02.06.2026 | Drucken