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Kostenloser Vortrag zum Thema Demenz im Homburger Rathaus am 28. September
Ein Jahr nach dem Spatenstich nimmt das „Quartier am alten Rathaus“ in Homburg immer deutlichere Formen an. Beim Helfer- und Sommerfest der Baugenossenschaft Saarland eG kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft, Planung, Finanzierung und Handwerk zusammen, um den bisherigen Baufortschritt zu würdigen und den vielen Beteiligten, die das Großprojekt möglich machen, für ihr Engagement zu danken.
Auf dem Gelände in der Gerberstraße / Ecke Gasstraße entstehen insgesamt vier Gebäudekomplexe mit 137 Wohnungen. Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt, acht davon sind zusätzlich behindertengerecht gestaltet. Der erste Bauabschnitt befindet sich bereits kurz vor der Fertigstellung. Die ersten 29 Wohnungen sollen nach Angaben der Baugenossenschaft bereits im Februar 2027 bezogen werden können – und damit mehrere Monate früher als ursprünglich geplant.
Patrick Selzer, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Saarland eG, hob in seiner Ansprache daher vor allem das außergewöhnlich gute Zusammenspiel aller Beteiligten hervor. Sein Dank galt insbesondere den ausführenden Firmen und Handwerkern, deren Arbeit maßgeblich dazu beigetragen habe, dass das Projekt trotz verschiedener Herausforderungen schneller voranschreite als vorgesehen.
Ebenso würdigte er die Unterstützung durch die Stadt Homburg, den Stadtrat, das Land sowie die Finanzierungspartner. Die einstimmige Unterstützung für das Vorhaben sei ein starkes Signal für die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum in der Region.
Ein besonderes Merkmal des Projekts sei zudem die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen. Von Rohbau über Dach- und Fassadenarbeiten bis hin zu Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen stammen zahlreiche beteiligte Gewerke aus der Region. Damit trägt das Vorhaben nicht nur zur Schaffung dringend benötigten Wohnraums bei, sondern stärkt zugleich die heimische Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wurde von den Rednern als wichtiger Erfolgsfaktor des Projekts hervorgehoben.
Saarlands Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost, bezeichnete das Projekt als beispielhaft für die Entwicklung des bezahlbaren Wohnungsbaus im Saarland. Homburg gehe mit sehr gutem Beispiel voran: „Mein Wunsch ist, dass dieses Projekt hier in Homburg eines der Leuchttürme ist, an dem sich andere orientieren. Ich bin sehr stolz darauf“, so Jost. Das Vorhaben zeige eindrucksvoll, wie durch das Zusammenwirken von Kommune, Land, Baugenossenschaft, Finanzierungspartnern und regionalen Unternehmen wichtige Zukunftsprojekte erfolgreich umgesetzt werden können.
Auch Oberbürgermeister Michael Forster und Bürgermeister Manfred Rippel nahmen an der Veranstaltung teil und informierten sich gemeinsam mit weiteren Gästen bei einem Rundgang über den Stand der Arbeiten. Dabei konnten bereits Musterwohnungen besichtigt und Einblicke in die künftige Gestaltung des Quartiers gewonnen werden. „Hier entsteht moderner, bezahlbarer Wohnraum in bester Innenstadtlage. Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Handwerk gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Besonders erfreulich ist, dass viele regionale Unternehmen an der Umsetzung beteiligt sind. So bleibt auch die Wertschöpfung in unserer Region“, zeigte sich Forster beeindruckt vom Baufortschritt und dem zukunftsträchtigen Projekt.
Innenminister Reinhold Jost und Oberbürgermeister Michael Forster (3. und 2. v. r.) gemeinsam mit dem Vorstand der Baugenossenschaft Saarland eG: Christian Hielscher (Geschäftsführender Vorstand, l.), Vorstandsvorsitzender Patrick Selzer (2. v. l.) sowie den Vorstandsmitgliedern Thomas Otto (3. v. l.) und Otto Holzer (r.).
