Der Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Christian Walter Meyer, hat kürzlich im Marinestützpunkt Kiel-Wik das Kommando über das 3. Minensuchgeschwader von Fregattenkapitän Inka von Puttkamer an Fregattenkapitän Daniel Reuter übergeben. Der 2. Vorsitzende der Marinekameradschaft (MK) Homburg e.V., Dietrich Peter Kleine, folgte der Einladung von Flottillenadmiral Meyer und reiste zu diesem Anlass nach Kiel-Wik, um der scheidenden Geschwaderkommandeurin für die herzliche Verbundenheit zur Homburger MK sowie der Patenstadt des Minenjagdbootes (MjB) HOMBURG zu danken und dem neuen Kommandeur viel Erfolg zu wünschen.
Während des Empfangs im Anschluss an die Kommandoübergabe gratulierte Kleine im Namen der Homburger Marinekameradschaft und im Auftrag von Oberbürgermeister Michael Forster Fregattenkapitän Daniel Reuter zum neuen Kommando und dankte Fregattenkapitän Inka von Puttkamer auch für ihre Einsatzzeit auf dem MjB HOMBURG. Kleine überreichte auch Schreiben und Geschenke des Oberbürgermeisters an die beiden Fregattenkapitäne.
Inka von Puttkamer war von Juni 2013 bis März 2016 als erste Frau in der Deutschen Marine Kommandantin einer schwimmenden Einheit, dem Homburger Patenboot dem MjB HOMBURG. Sie führte als erste Frau in der Deutschen Marine ab März 2024 einen Kampfverband, das 3. Minensuchgeschwader. Die Kameradinnen und Kameraden der Marinekameradschaft Homburg e.V. hielten in dieser Zeit stets Kontakt zu Inka von Puttkamer, die im vergangenen Jahr mit der Kommandantin der HOMBURG, Kapitänleutnant Cornelia Just, und Teilen der Besatzung in Homburg war.
Fregattenkapitän Inka von Puttkamer dankte den anwesenden Kameradinnen und Kameraden für die Teilnahme an dieser Zeremonie und hob u.a. die weiten Anreisen aus Weilheim und Homburg hervor. In ihrer Rede wies sie darauf hin, dass der Soldatenberuf besondere Belastungen wie Verantwortung, Entbehrung, Unsicherheit und Zumutungen mit sich bringe, bis dahin gehend, das eigene Leben für andere einzusetzen. Sie führte weiter aus, dass im Wort „Zumutung“ zugleich das Wort „Mut“ stecke. Und Mut würde dann entstehen, wenn Menschen sich Herausforderungen stellten, obwohl diese mit besonderen Anforderungen verbunden wären.
Flottillenadmiral Christian Walter Meyer dankte Fregattenkapitän Inka von Puttkamer für ihre herausragenden Leistungen in den vergangenen zweieinhalb Jahren, insbesondere für die Internationalisierung der Baltic Mine Counter Measures-Übung in der Ostsee. Ferner hätte sie maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung des Einsatzes unbemannter Systeme. Flottillenadmiral Meyer wünschte Fregattenkapitän von Puttkamer viel Erfolg bei ihrer neuen Aufgabe im Bundesverteidigungsministerium in Berlin.
Der neue Kommandeur des 3. Minensuchgeschwaders, Fregattenkapitän Daniel Reuter, dankte in seiner Antrittsrede Fregattenkapitän Inka von Puttkamer für die freundschaftliche Kommandoübergabe. Er stellte heraus, dass das Geschwader vor großen technologischen und organisatorischen Veränderungen stünde.
Abschreiten der Front durch den neuen Vorgesetzten und dem scheidenden Kommandeur zur Würdigung der angetretenen Soldatinnen und Soldaten, begleitet vom Flottillenchef, Fregattenkapitän Reuter, Flottillenadmiral Meyer, Fregattenkapitän von Puttkamer (v. l. n. r.). Foto Dietrich Peter Kleine
Symbolische Besiegelung der Kommandoübergabe: Fregattenkapitän Inka von Puttkamer, Flottillenadmiral Christian Meyer und Fregattenkapitän Daniel Reuter (v. l. n. r.). Foto Dietrich Peter Kleine
