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Bei der Scheckübergabe dankte Bürgermeister Michael Forster dem Team um den OGV-Vorsitzenden Edgar Emser für den Einsatz der Vereinsmitglieder auf städtischen Streuobstwiesen
Für einen kurzen Moment hatte das Schweißgerät Pause, die Säuberung des Rosenbeetes wurde für ein paar Augenblicke eingestellt und auch die filigranen Reparaturarbeiten an einem der unter dem Vordach platzierten Holztische wurden unterbrochen. Schließlich wollten sich ja alle Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Erbach, die am Dienstag zum turnusmäßigen Arbeitseinsatz an der vereinseigenen Anlage in der Steinbachstraße erschienen waren, zum Gruppenfoto mit Bürgermeister Michael Forster und dem vereinsinternen Neuzugang positionieren.
Bei der jüngsten Errungenschaft des 129 Jahre alten Vereins handelt es sich um einen neuen Aufsitzmäher. Der rund 350 Mitglieder zählende Verein hat dafür knapp 4000 Euro zahlen müssen, mit 1000 Euro beteiligt sich die Stadt Homburg an der Anschaffung. Einen Scheck über diesen Betrag hatte Bürgermeister Michael Forster an diesem Tag für den OGV-Vorsitzenden Edgar Emser bei seinem Besuch in Erbach dabei. Emser sagte: „Nachdem der alte Mäher nach über 20 Jahren seinen Dienst quittiert hat, sollte für die anderen Mäharbeiten endlich ein Profigerät her.“
Das ist auch nach den Worten des Verwaltungschefs „eine sinnvolle Anschaffung, an der wir uns als Stadt sehr gerne beteiligen“. Schließlich kümmere sich ja der Verein um die Pflege städtischer Streuobstwiesen. „Bei dieser großen Menge an Wiesenfläche ist ein anständiger Mäher kein Luxus“, sagte Forster und dankte dem Verein für sein Engagement. Nicht zuletzt mit Blick auf dessen Einsatz sei er froh, dass die Stadt die Vereinsarbeit des OGV mit diesem Zuschuss äußerst sinnvoll unterstützen könne.

