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Familienführung am 1. Juli - Matthias Wachmann zeigt die Schlossberghöhlen

Teil der Karlsbergstraße tagsüber gesperrt - Einschränkungen vom 29. Juni bis Mitte Juli

Wertstoffzentrum am Freitag und Samstag nur vormittags geöffnet: Grünschnittannahme bei Firma Jakoby entfällt am Freitag

Infoabend zur geplanten B 423 - Großes Bevölkerungsinteresse bei Termin im Rathaus

InfoabendMehrere hundert Einwohnerinnen und Einwohner waren am vergangenen Donnerstag ins Rathaus gekommen, um über die geplante Umgehungsstraße zu diskutieren.

Sehr gut besucht war am vergangenen Donnerstag die Informationsveranstaltung der Stadt, bei der Vertreter der Stadtverwaltung und leitende Mitarbeiter des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) die Pläne zum Bauvorhaben des Autobahnanschlusses an der BAB 8 und der Umgehungstraße für die B 423 erläuterten.

Rund 360 Bürgerinnen und Bürger waren in den vollbesetzten Sitzungssaal gekommen. Da die Stühle bei weitem nicht ausreichten, mussten viele Gäste stehen. Unter den Besuchern waren zahlreiche Vertreter der neu gegründeten Bürgerinitiative aus Beeden, die sich gegen die Umgehungsstraße ausspricht, und Befürworter der Straßenbaupläne aus Einöd, Schwarzenacker und Schwarzenbach.

Zu Beginn hatte Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind auf die derzeitige Offenlage der Pläne hingewiesen und deutlich gemacht, dass die Veranstaltung nicht zum Planfeststellungsverfahren gehöre und vorgetragene Stellungnahmen nicht als Belang in das Verfahren einfließen werden.

Werner Nauerz, der stellvertretende Direktor des LfS, und seine Kollegen Torsten Ebel und Jochen Hahn erläuterten die Baupläne, auch die vorgesehenen Lärmschutz- und ökologischen Ausgleichsnahmen, die größtenteils durch die Renaturierung des Erbachs und Eberbachs erfolgen werden.

Kritikpunkte gegen den geplanten Bau waren vor allem der Verbrauch an Naturflächen im Bereich der Mastau und in Beeden sowie der zusätzliche Verkehrslärm in Beeden und an der Jägerhausstraße. Im Lauf des Abends verlagerte sich die Diskussion teilweise in Richtung der Erschließung des DSD-Geländes in der Innenstadt.

Abschließend bedankte sich OB Schneidewind für die weitgehend ruhige und sachliche Diskussion, bei den Vertretern des LfS für ihre Ruhe und Geduld und forderte die betroffenen Anwohner dazu auf, von ihren Rechten Gebrauch zu machen.

Während die Offenlage der Planunterlagen und Erläuterungsberichte am 20. Juli 2017 endet, können noch bis zum 3. August 2017 Einwendungen bei der Genehmigungsbehörde (Wirtschaftsministerium) gemacht werden.

Veröffentlicht am: 18.07.2017 | Drucken