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Einen fünfstelligen Betrag erbeuteten Telefonbetrüger mit einem sogenannten „Schockanruf“ bei einer 82-jährigen Frau im Bereich Merzig. Auch die Whatsapp-Masche führte in zwei Fällen zum Erfolg. Der Schaden betrug über 6.000 Euro.
56 sogenannter Schockanrufe registrierte die saarländische Polizei alleine gestern im gesamten Saarland. Bei dieser Masche geben sich Betrüger am Telefon als Verwandte, meist Tochter, Sohn oder Enkel aus und berichten von einem schweren Verkehrsunfall mit schlimmen Folgen.
In der Folge übernehmen dann andere Personen – angebliche Polizeibeamte, Staatsanwälte oder auch Ärzte - das Gespräch und fordern Geld oder Wertgegenstände für eine sofort zu stellende Kaution oder eine sofort erforderliche Operation. Sie wollen die dadurch schockierten Angerufenen, bei denen es sich meistens um ältere Menschen handelt, dazu bringen, Geld oder Wertsachen zu übergeben. Um die erzählte Geschichte noch zu untermauern, werden die ahnungslosen Opfer oft in die Nähe von öffentlichen Gebäuden, etwa Polizeidienststellen, Gerichten oder Krankenhäusern bestellt, wo dann der Boten wartet.
Die Betrüger setzen bewusst auf diesen Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um diese zu unüberlegten Entscheidungen zu verleiten.
So können sie sich vor Telefonbetrügern schützen:
• Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen!
• Rufen Sie den Angehörigen oder die Polizei unter der Ihnen bekannten Nummer an! Nutzen Sie nicht die Rückruffunktion!
• Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse!
• Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
• Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
Polizeipräsident Norbert Rupp: „Ich bin immer wieder entsetzt, wie schamlos und skrupellos die Betrüger die Hilfsbereitschaft ihrer ahnungslosen, meist älteren Opfer ausnutzen!“
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